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Der Ortsverein Werrikon
seit 1977
...ein Bahnübergang, dessen Barrieren meistens geschlossen sind, ein Autodiscount und ein paar wenige Häuser, oder doch vielleicht etwas mehr?
Werrikons Anfänge gehen zurück ins 7. Jahrhundert, etwa in jene Zeit als die Alemannen auch die Orte Riedikon, Winikon und Nänikon gründeten. Nach der Französischen Revolution bis 1928 war Werrikon eine der 11 Zivilgemeinden
(Ober-, Kirch-, und Niederuster, Nänikon, Werrikon, Winikon-Gschwader, Freudwil, Wermatswil, Sulzbach, Nossikon und Riedikon), welche durch Beschluss des Regierungsrates vom 7. April 1927 aufgehoben und mit der politischen Gemeinde Uster vereinigt wurden.
Warum wurde ein so alter Ort im Laufe der Jahre nicht grösser - Werrikon zählte 1799 bereits 210 Einwohner, also etwa gleich viele (oder wenige) wie heute?
Der Grund war das gegen Osten, Süden und Westen stark sumpfige Gelände, welches einer Vergrösserung der Siedlung stets enge Grenzen setzte.
Heute sieht man von diesem sumpfigen Gelände allerdings nicht mehr viel, weil 1956 der Werrikerbach von Werrikon bis zum Greifensee um bis zu 5 Meter tiefer gelegt wurde.
Dennoch werden gerade jetzt in Werrikon neue Häuser gebaut, was aber nur möglich ist, weil alte Häuser abgebrochen wurden. Der heute gültige Bau- und Zonenplan der Stadt Uster erlaubt nämlich keine Vergrösserung der Dorfes Werrikon.
Nachdem in Werrikon fast alles was zu einem richtigen Dorf gehört geschlossen oder aufgelöst wurde - 1961 das Gasthaus zur Sonne, 1965 die Feuerwehr und 1974 auch noch die Milchhütte -, haben ein paar initiative Dorfbewohner 1977 den Ortsverein Werrikon gegründet, welcher unter anderem dafür sorgt, dass der Kontakt untereinander weiterhin gepflegt wird.
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